Esther Kusche: fisch mich – iss mich
- dorothea-bohde
- 21. Sept. 2020
- 1 Min. Lesezeit
20.9. - 4.10.2020
alte Plastiktüten und Folien verschweißt
Esther Kusche, 2020
Laut eines quantitativen theoretischen Modells treiben allein an der Oberfläche geschätzte 5,25 Billionen Teile Plastikmüll mit einem Gesamtgewicht von etwa 268.940 Tonnen in den Ozeanen – jene Plastikteile am Meeresboden oder an den Stränden nicht mitgerechnet.
(5 Gyres Institute, LA, 2014).
„Die Künstlerin Esther Kusche verlangt mit ihren „Sozialen Skulpturen“ (Plastiken) ganz im beuysschen Kunstbegriff der „Sozialen Plastik“ Aufmerksamkeit, Teilnahme und Hinterfragung ihrer Objekte.
Es geht um mehr als nur die formale Ästhetik bei der Sichtweise auf Kunst - das Artefakt ist für sie mehr als nur Material.
Die Künstlerin Esther Kusche will mit ihren Objekten und Skulpturen auf die Herangehensweise und den Umgang des Menschen mit der Natur und Untereinander aufmerksam machen.“ (Fritz Böhme, Galerie Eyegenart, Köln, 2017)

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