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Bohde Fenster
Schlafende Bücher
Gespenster
Die Erinnerung braucht keine Bilder
Gloria, Giovanni und die anderen
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_DSF7200_C1_cr 1920pf COPYRIGHT HelmutHe
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MANFRED WEIL

25.9.22 - 23.10.22

Der Maler und Graphiker Manfred Weil wurde am 29.11.1920 in Köln geboren und starb am 6.5.2015 in Rheinbach/Meckenheim. 
Der jüdische Rheinländer floh aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Belgien, begann dort sein Studium an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen, bis auch dort die deutsche Wehrmacht angriff und er nach Frankreich deportiert wurde, aus dem KZ floh und dann kreuz und quer durch Europa bis in die Schweiz. 
Diesen Teil seines (Über-)Lebens erzählen der zweistündige Dokumentarfilm des Regisseurs Werner Müller: MICH KRIEGT IHR NICHT!  Sowie das Buch von Mechthild Kalthoff: Sein oder Nichtsein.

Nach dem Krieg setzte Manfred Weil sein Studium an den Kölner Werkschulen fort, dort studierte er bis 1951 in der Klasse für Wandmalerei bei Professor Gerster.
Er lebte seit 1951 in sieben Jahrzehnten als freischaffender Künstler in Bonn, Köln und zuletzt viele Jahre lang mit seiner Frau Alisa Weil in Meckenheim, wo er sich an der Gründung der Künstlergruppe EigenArt beteiligte. 
Seine Kunstwerke befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Ausstellungsaktivitäten reichten von Australien bis Israel, von Berlin bis Eichstetten, von Wilhelmshaven bis Paris. 

Die  Vernissage ist am 25.9.22 um 16.00, anschließend wird etwa 19.00 der Film gezeigt: MICH KRIEGT IHR NICHT !

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DIE KUNST IN ZEITEN DER CORONA

Kunst wird oft in der Gemeinschaft wahrgenommen. Das macht sie anfällig in Zeiten einer Epidemie. 
Opern, Konzertsäle, Museen, Galerien: geschlossen. Ausstellungen, Konzerte, Festivals und Aufführungen: vertagt, verschoben, gestrichen. 
Für die weniger gewordenen Menschen, die auf der Straße unterwegs sind, bietet das BOHDE FENSTER  einen kurzen Aus- und Einblick in einen wichtigen Aspekt unseres Lebens, der im Moment verloren scheint. Dabei brauchen wir ihn jetzt mehr denn je, für Perspektive, Hoffnung und Inspiration. 
Wechselnd präsentieren Künstler ein einzelnes Werk oder einen Ausschnitt ihres Schaffens im Schaufenster des kleinen Ladenlokals in der Florastrasse 65 in Köln-Nippes. 


Das Fenster bleibt geöffnet. Mögen noch viele weitere entstehen!